Einkommensteuer Investitionsabzugsbetrag

Die Möglichkeit eines Investitionsabzugsbetrags gebietet die Möglichkeit bei zukünftigen Anschaffungen bereits außerbilanziell gewinnmindernd einen Investitionsabzugsbetrag zu bilden. Nach § 7g I EStG können Steuerpflichtige für die künftige Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsguts des Anlagevermögens bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd abziehen. Nach § 7g II S. 1 EStG ist der im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung für das betreffende Wirtschaftsgut tatsächlich in Anspruch genommene Investitionsabzugsbetrag in Höhe von 40 % der Anschaffungs – und Herstellungskosten außerbilanziell gewinnerhöhend hinzuzurechnen.

Der Hinzurechnungsbetrag ist insoweit der Höhe der nach begrenzt, dass maximal die Höhe des ursprünglichen Abzugs im Jahr der Bildung des IAB wieder hinzugerechnet wird. Sofern der zuvor beanspruchte Investitionsabzugsbetrag 40 % der tatsächlichen Investitionskosten übersteigt, kann der Differenzbetrag für nachträgliche Anschaffungs – und Herstellungskosten des begünstigten Wirtschaftsguts verwendet werden. In derselben Höhe kann (neue und alte Rechtslage) eine gewinnmindernde Herabsetzung der Anschaffungskosten erfolgen. Für den Differenzbetrag besteht die Möglichkeit der Verwendung als nachträgliche Anschaffungs – oder Herstellungskosten.